Mikro-Gewohnheiten mit Alexander Schwarz – DAP 065

Passend zur Episode 063 hat sich ein Gast bei uns eingeladen, Alexander Schwarz. Mit ihm reden wir über Mikro-Gewohnheiten, wie sie mit den großen Gewohnheiten zusammen hängen und wie sie helfen können eigene Gewohnheiten zu ändern. Bild zu Mikro-Gewohnheiten mit Alexander Schwarz - DAP 065

Als Reaktion auf die Episode "Die Macht der Gewohnheit (DAP 063)" hat sich Alex bei uns gemeldet und wollte mit uns über Mikro-Gewohnheiten sprechen. Da Johannes und ich immer gerne mit anderen Leuten reden um neues zu lernen haben wir sein Angebot gerne angenommen. Hier nun das Ergebnis. Zunächst betrachten wir, wo Mikro-Gewohnheiten eigentlich her kommen und wie sie mit den großen Gewohnheiten zusammen hängen und ob es hier überhaupt eine klare Abgrenzung gibt. Danach betrachten wir einige methodische und theoretische Überlegungen zu den Mikro-Gewohnheiten. Diese Überlegungen befassen sich grundlegend mit unserem Schweinehund und wie man ihn an die Leine nehmen kann oder wie man ihn richtig erziehen kann. Hierzu muss man vor allem mit Motivation und Befähigung jonglieren. Zuletzt gibt es noch eine kleine Diskussion, ob uns die Mikro-Gewohnheiten jetzt eigentlich was bringen und für wen es eine gute Idee wäre sich damit auseinander zu setzen und natürlich eine Bierevaluation.


Art: interview
Bier: Crew Republic - Roundhouse Kick (Imperial Stout), Ustersbacher - Dunkle Weise, Alkoholfeier Gin-Tonic

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Selbstbild: DAP 064

Es gibt ein statisches und ein flexibles Selbstbild das wir von uns selbst haben. Das statische Selbstbild glaubt an angeborenes Talent. Das flexible Selbstbild glaubt an Anstrengung und Lernen. Wir besprechen das Buch und diskutieren ein paar Beispiele. Bild zu Selbstbild: DAP 064

Das Buch "Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt" (englisch: "Mindset: How You Can Fulfil Your Potential") von Carol Dweck beschreibt zwei Arten zu Denken die in jedem Menschen vorkommen. Das statische Selbstbild und das flexible Selbstbild. Wenn wir das statische Selbstbild haben, dann glauben wir, dass wir etwas können oder nicht können, dass wir ein Talent haben oder eben nicht. Wir können einfach nicht schnell schwimmen. Dafür sind wir in Mathematik gut. Unser Können ist wie unsere Größe - von Anfang an fest. Wenn wir das flexible Selbstbild haben, dann ist Lernen und Aufwand wichtig, um unser Können zu entwickeln. Wir können alles lernen und selbst wenn wir einmal eine Niederlage erleiden, so können wir daraus lernen. Wir haben beim Schachspielen verloren? Dann müssen wir uns beim nächsten mal mehr anstrengen. Wir müssen uns besser vorbereiten. Unser Können ist wie ein Muskel - man muss trainieren damit es wächst. Johannes hat das Buch gelesen und stellt Weinni Teile daraus vor. Zunächst geben wir einen Überblick über alle Kapitel. Danach diskutieren wir genauer was die Selbstbilder sind und wo sie herkommen. Dann reden wir über verschiedene Beispiele: Lob und Tadel, John McEnroe und Michael Jordan, Firmen und ihre CEOs, schlechte Nachrichten für die Kriegsführung und zum Schluss über das flexible Selbstbild als Grundlage von Agile. Johannes (und auch einmal Weinni) verwechseln in der Episode übrigens immer Weltbild und Selbstbild. Einfach in Gedanken korrigieren bitte 😉


Art: Buchbesprechung
Bier: Koblenzer Pils

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Die Macht der Gewohnheit (DAP 063)

Diesmal geht es um "Die Macht der Gewohnheit". Hier reden wir zunächst darüber, was denn überhaupt eine Gewohnheit ist und wie sie entsteht. Danach schauen wir ob und wie man Gewohnheiten ändern kann und was uns das dann eigentlich bringt. Bild zu Die Macht der Gewohnheit (DAP 063)

Unser aller Leben steckt voller Gewohnheiten, viele sind uns nicht bewusst, einige haben wir lieb gewonnen und andere möchten wir ändern. Doch was ist eigentlich eine Gewohnheit und kann man sie bewusst ändern? Kann man eigentlich auch Unternehmensgwohnheiten ändern und gibt es einen Unterschied zwischen Gewohnheiten einzelner Personen und ganzer Organisationen? Alle diese Fragen werden wir in diesem Podcast betrachten. Zunächst schauen wir uns die Gewohnheitsschleife an und versuchen genau zu erkennen, was eine Gewohnheit ist - was nicht ganz so einfach ist wie es zu sein scheint - und wie man eigentlich eine Gewohnheit richtig identifiziert. Hier werden wir auch einige Beispiele besprechen, die die ein oder andere überraschende Erkenntnis bereithalten. Aber nicht nur Gewohnheiten von Einzelnen werden wir uns anschauen. Wie sieht es denn mit Gewohnheiten von Unternehmen oder Organisationen aus? Gibt es sowas überhaupt und wenn ja wie verhalten sich solche Gewohnheiten im Vergleich zu denen von einzelnen Menschen? Sind diese Gewohnheiten das gleiche oder etwas ganz anderes und wenn ja, wie kann man diese ändern, wenn überhaupt? Am Beispiel eines Krankenhauses, das genau diese Problematik aktiv angegangen ist werden wir einige Möglichkeiten besprechen positiv auf Unternehmensgewohnheiten einzuwirken und Änderungen herbei zu führen. Wie immer ist alles nur ein Ausschnitt aus dem Buch, aber es gibt einen guten Überblick und erleichtert euch hoffentlich die Entscheidung ob ihr mit euren Gewohnheiten aufräumen wollt und dieses Buch genau das richtige für euch ist, oder ob ihr euren Gewohnheiten nachgebt und erstmal das nächste Bier aufmacht, damit die Chips euren Hals nicht so austrocknen.


Art: Buchbesprechung
Bier: Ratsherren Spring Bock Bier, Radeberger Pils

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Danke für das Feedback – DAP 062

Gleich noch ein Buch über Feedback. Das Buch 'Danke für das Feedback' beschäftigt sich damit, wie man Feedback besser empfangen kann. Man soll ja gutes Feedback geben – aber diese Binsenweisheit hilft nicht viel, wenn man nur schlechtes Feedback bekommt. Bild zu Danke für das Feedback - DAP 062

In 'Danke für das Feedback' (engl: Thanks for the Feedback: The Science and Art of Receiving Feedback Well) geht es darum wie man Feedback empfängt. Gutes Feedback soll ja sachlich und präzise sein, sich auf etwas in naher Vergangenheit beziehen und sich auf Handlungen und nicht auf die Person beziehen. Aber leider machen die meisten Menschen das nicht. Das Buch stellt die steile These auf, dass wir die Menschen um uns herum nicht ändern können. Daher gibt es Buch eine Handreichung, wie man mit jeder Art von Feedback umgehen kann. Sei es nützlich, konkret und wertschätzend – oder schwer umzusetzen, ungenaue und als Beleidigung formuliert. Zunächst besprechen wir die vier Teile des Buchs: Wahrheitstrigger, Beziehungstrigger, Identitätstrigger und Feedback in Konversationen. Danach diskutieren wir noch ein paar Beispiele - unter anderem gibt Johannes Weinni Feedback dazu, ob und wo er zu viel redet. Leider ist die Tonspur von Weinni manchmal etwas abgeschnitten. Wir entschuldigen uns und geloben Besserung!


Art: Buchbesprechung
Bier: Ratsherrn Springbock Helles Bockbier

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